Für die Nutzung einer Gemüseparzelle im gartenglück gelten folgende Konditionen:

 

Saisonbeitrag

Die Kosten für die Nutzung einer Parzelle belaufen sich pro Saison auf einmalig:

  • 346 €  (incl. 10,7 % MwSt.) für eine große Parzelle (100 m²)
  • 183 € (incl. 10,7 % MwSt.) für eine kleine Parzelle (50 m²)

 

 

Anmeldeverfahren

Anhand des Formulares Meine Parzelle können Sie sich unverbindlich als Interessent registrieren lassen. Die Parzellen-Reservierung für die Saison 2017 ist für Neu-Einsteiger ab dem 19. Februar (11 Uhr) online möglich. Mit Ihren Zugangsdaten können Sie sich auf einem Lageplan dann Ihre gewünschte Parzelle reservieren. "Alteingesessene" gartenglück-ler haben drei Wochen Vorlauf, um sich ihre Parzellen zu reservieren.

Die Anmeldung wird mit der Überweisung des Saisonbeitrags verbindlich. Sie gilt jeweils nur für eine Saison. Mit der Überweisung erklären Sie sich mit den hier erklärten Konditionen einverstanden.

Leistungen

  • Mit der Zahlung des Saisonbeitrages werden die Rechte zur Beerntung und Bewirtschaftung einer Parzelle ab dem Tag der Übergabe bis zur Abernte im November auf Sie übertragen.
  • Zum Übergabetermin (je nach Witterung zwischen Anfang und Ende Mai) stellen wir fertig bepflanzte Gemüseparzellen von 100 m² Größe (große Parzelle) bzw. 50 m² (kleine Parzelle) mit mehr als 30 Gemüsekulturen, Kräutern und Blumen bereit. Saat- und Pflanzgut kommen ausschließlich aus ökologischer Anzucht! Die frostempfindlichen Kulturen (Tomate, Gurke, Kürbis & Zucchini) pflanzen wir erst nachträglich wenn die Frostgefahr vorüber ist.
  • Die von uns gesetzten Salat- und Kohlpflänzchen decken wir zum Schutz vor Vögeln mit Vlies ab. Für die Entsorgung der Vliese über den Hausmüll ist jeder selbst zuständig.
  • Ein Grundsortiment an Erntegeräten befindet sich auf dem Acker.
  • Ab der Übergabe bis Ende Juni sind wir auf jedem Feld zwei Mal wöchentlich zu festen Ackerterminen vor Ort und veranstalten einen kleinen Pflanzenmarkt. Zu diesen Terminen verkaufen wir Jungpflanzen und Saatgut aus ökologischer Erzeugung zum Bepflanzen der Wunschreihen und der abgeernteten Reihen. Im Juli und August findet der Pflanzenmarkt ein Mal wöchentlich auf jedem Feld statt. Das Angebot richtet sich nach der jeweiligen Jahreszeit!
  • Die Tanks für das Wasser werden während der Ackertermine von uns aufgefüllt.
  • Aktuelle Informationen zum jahreszeitlichen Gartengeschehen sind als Aushänge vor Ort sowie im Pflege- & Erntekalender zu finden.
  • Über unser Forum ist der Austausch mit uns und anderen gartenglück-lern möglich. Außerdem können gartenglück-ler im Login-Bereich Kontakt mit den Mit-Gärtnern ihres Standorts aufnehmen.
  • Wer schon mindestens ein Mal im gartenglück dabei war, kann sich im darauf folgenden Jahr vor den Neueinsteigern eine Parzelle reservieren.

Bedingungen zur Parzellennutzung

gartenglück ist Bio-zertifiziert und gehört dem Bioland-Verband an. Eine unabhängige Kontrollstelle überprüft regelmäßig die Einhaltung der Bioland-Richtlinien vor Ort. gartenglück-Kunden verpflichten sich mit der Überweisung des Saisonbeitrages zur Einhaltung dieser Richtlinien, d.h. insbesondere auf den Einsatz von leichtlöslichem Mineraldünger und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln zu verzichten. Bei eigenen Saaten und Pflanzungen dürfen ausschließlich Saatgut und Jungpflanzen aus ökologischer Erzeugung verwendet werden (bei Unklarheiten bitte Rücksprache mit uns halten). Wer sich dem widersetzt, riskiert damit, dass der gesamten Fläche der Öko-Status aberkannt wird!

Es dürfen keine auf Dauer angelegten baulichen Maßnahmen erstellt werden (wie z.B. Folienhäuser u.ä.). Parzellenabgrenzungen dürfen nicht mit Schnüren, Drähten etc. vorgenommen werden. Ausschließlich Trampelpfade und auf dem Acker vorhandene Materialien sind hierfür zulässig.

Die Geräte, die zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung stehen, müssen im sauberen Zustand an den entsprechend vorgesehenen Platz zurückgebracht werden. Sollten versehentlich Beschädigungen bei der Benutzung entstehen, bitte an uns wenden.

 

Wir behalten uns vor, in den beiden folgenden Fällen Parzellen zurück zu nehmen und neu zu vergeben:

1) Bewusster Verstoß gegen die Bio-Richtlinien: Einsatz von konventionellen Pflanzen und Samen, Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln oder leichtlöslichem Dünger. Ein solcher Verstoß kann dazu führen, dass die gesamte Fläche den Bio-Status verliert!

2) Vernachlässigung der Parzelle: Das Gemüse wird nicht geerntet und vergammelt. Hartnäckige Unkräuter wie Melde, Disteln, Ampfer u.ä. nehmen Überhand.

Mit der Rücknahme und Neuvergabe von Parzellen möchten wir Lebensmittelverschwendung vermeiden!! Eine Rückerstattung des Saisonbeitrags erfolgt nicht.

 

Sonstiges

  • Für selbst mitgebrachte Gegenstände kann keine Haftung übernommen werden.
  • Für Missernten, die auf natürliche Bedingungen zurückzuführen sind, kann keine Haftung übernommen werden.
  • Hunde dürfen nicht mit auf das Feld gebracht werden; sie müssen außerhalb des Ackers warten.

Selbstverständlich-Grundsätzliches

Selbstverständlich gehen wir davon aus, dass sich alle gartenglück-ler als Teil der Acker-Gemeinschaft auch entsprechend verhalten. Dazu ein paar Stichpunkte:

  • Gemüse auf Nachbarparzellen, das offensichtlich nicht geerntet wird, ist trotzdem das Eigentum anderer und darf nicht ohne Rücksprache mit den Eigentümern mitgenommen werden
  • die Parzellen der anderen gartenglück-ler werden ausschließlich vom "Hauptweg" aus bewundert (d.h. es werden auch keine Abkürzungen quer über das Feld genommen)
  • das Wasser wird während der Ackertermine aufgefüllt und muss dann für alle reichen 
  • Urlaubsvertretungen werden vor Ort genau eingewiesen damit es nicht zu Verwechslungen mit Nachbarparzellen kommen kann
  • die Anwohner freuen sich über Hilfe beim Fegen der Straße, sollten dort andere gartenglück-ler versehentlich ihre Schuhe vor dem Einsteigen ins Auto abgeklopft haben
  • Gartengeräte werden nach der Benutzung immer wieder zurück in die Gerätekiste / das Gerätehäuschen gebracht und nicht "bis morgen" auf der eigenen Parzelle im Gemüse versteckt
  • der Acker wird durch die vorhandenen Tore betreten; nicht über den herunter gedrückten Zaun
  • Abdeckvliese bleiben nicht am Feldrand oder auf der Parzelle liegen, sondern werden nach Gebrauch mit nach Hause genommen
  • Müll gehört weder auf die Komposthaufen noch an den Feldrand; er muss eingesammelt und zu Hause entsorgt werden